Der Ernstfall: Vorsorge treffen in kleinen Unternehmen

27. FED-Konferenz | Freitag, 27.09.19, 10:15 Uhr | Management & Märkte | Raum: Roselius

Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen weiterläuft, wenn Sie als Unternehmerin oder Unternehmer ausfallen? Was tun im Ernstfall? Wer trifft dann wichtige, nicht aufschiebbare Entscheidungen? Gibt es alle nötigen Vollmachten – und greifen diese? „Vorsorge für den Notfall, das brauche ich doch nur, wenn ich viele Mitarbeiter habe.“ – „Meine Ehefrau, mein Ehemann führt dann das Unternehmen, wir sind ja verheiratet…“ – „Mir passiert schon nichts.“ – Das sind mögliche Aussagen, besser Scheinargumente, um sich mit dem Gedanken der Notfallvorsorge nicht beschäftigen zu müssen. Zumal diese Aussagen so nicht stimmen… Die Vorsorge für den Fall der Fälle kann existenziell wichtig für das Fortbestehen sein, vor allen Dingen kleiner und kleinster Unternehmungen. Mittels eines strukturierten Vorgehens und in Abstimmung mit Vertrauenspersonen identifizieren Sie die notwendigen Vorsorgemaßnahmen und setzen diese um. Risikomanagement funktioniert mit wenig Aufwand auch für kleine Unternehmungen und Freiberufler. Damit weniger passiert, wenn etwas passiert. Der Autor berichtet aus eigener Erfahrung aus dem Jahr 2011, was sich seinerzeit bewährt hat und wie das Notfallmanagement seitdem mit wenig Aufwand verändert wurde. Der Vortrag ist keine Rechtsberatung.

Jürgen von den Driesch, Jahrgang 1960, studierte bis 1983 Nachrichtentechnik mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur. Stationen seiner beruflichen Laufbahn als Angestellter waren: Entwicklungsingenieur für Überspannungsschutzkomponenten, Leiter der Fertigungsüberleitung, Konstruktionsleiter für Mechanik und Elektronik und zuletzt als Betriebsleiter und Prokurist eines Unternehmens für komplexe elektronische Investitionsgüter. Seit 2006 unterstützt er freiberuflich Unternehmer bei der Gestaltung ihrer Prozesse rund um die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung. Mehr unter www.mpt-beratung.de