18. FED-Konferenz 2010
16.-18.09.2010
Fellbach bei Stuttgart
Konferenzflyer
Anmeldung
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Das FED-Schulungskonzept für Elektronikdesign (Leiterplatten- und Baugruppendesign)Die SituationKaum ein Bereich in der Elektronik war in den letzten Jahren so gewaltigen Veränderungen unterworfen wie der der Leiterplatte. Vom "Brett mit Löchern" bis zur beidseitig SMD-bestückten Mehrlagenplatte, die selbst als aktives Bauteil eine Rolle spielt. Mitarbeiter, die sich nach ihrer Berufsausbildung im elektromechanischen Bereich für dieses Feld interessieren, werden oft ohne weitere besondere Ausbildungsmaßnahmen mit der Aufgabe des Leiterplattendesigns betraut. On-the-Job Training ist angesagt, und da es keine spezielle Ausbildung zum Leiterplattendesigner gibt, bilden sie sich autodidaktisch weiter. Folgerichtig haben Leiterplatten- und Baugruppen-Layouter auch keine einheitliche Berufsbezeichnung. Diese Situation ist angesichts der gestiegenen technischen Anforderungen nicht mehr akzeptabel. Der FED möchte diese Situation verbessern und hat dazu ein spezifisches Schulungskonzept entwickelt. Einbindung des Leiterplatten-Designers |
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Block |
Themenbeispiele |
Inhalte |
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Designereinbindung, allgemeine Voraussetzungen |
Wo finden sich die Designer im Produktkreationsprozess? |
Einbindung des Leiterplatten- und Baugruppen-Designers in den PKP. |
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Team-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit |
Notwendige kommunikative Fähgikeiten des Designers. |
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Auftragsübernahme, Zeit- und Kostenabschätzung |
Checklisten und Vereinbarungen als Mittel zur Vermeidung von Zeitverlusten und Kosten |
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DIN ISO 9000 |
Aspekte des Qualitätsmanagements beim Leiterplatten- und Baugruppen-Design. |
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Regelwerke |
FED-22-02, FED-21-01 oder IPC-D-275, u.a. |
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Fertigungstechnologie |
Baugruppentest |
Einflüsse des späteren Baugruppentests auf das Design: INC-Test u.a. |
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Bestückungs- und Löttechnologien |
SMT, beidseitig oder einseitig, Durchlaufrichtung, Nutzen und Vereinzelung, Rewflow- oder Dampfphasenlöten, Lotpastenaufdruck, Fanglöcher, Visionssysteme, Bestückungsrand, etc. |
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Materialien |
Auswirkungen der Basismaterialien mit unterschiedlichen Stärken und Cu-Auflagen, Lötstopplacke etc. auf die Schaltung und das Design; wirtschaftliche Gesichtspunkte. |
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Galvanische Oberflächen |
Eigenschaften verschiedener Oberflächen wie Cu, Ni, Au, Entec+, u.a. Folgerungen für Größen und Toleranzen bei Pads und Leiterbahnen, etc. |
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Kostenvergleiche |
Wo liegen Technik- und Preisgrenzen ? |
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Allgemeine Designhinweise aus der Fertigung |
Leiterbahnführung, Toleranzen, NDK-Bohrungen, Powerplans, Restringe, Konturfräsen, Randabstände, Bestückungsdruck, Abziehlack, Viadruck u.a |
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Designgrundlagen, Zusammenführung |
Bauteile-Bibliothek |
Aufbau und Pflege.. |
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Schaltungsübernahme |
Dialog mit dem Schaltungsentwickler. Notwendige Themen: Platzierungsvorschläge, heiße oder schnelle Leitungen, Übersprechen, Abschirmung, Abblockung, thermische Probleme u.a. |
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Mechanische Vorgaben |
Festlegung der Leiterplattenoberseite, Größen, Konturen, Sperrflächen etc. |
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EMV |
Grundsätzliche Fragestellungen der EMV. |
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Ordnungssysteme |
Plattenbezeichnungen, Revisionsstand, Logo, Bezeichnung der Datensätze der einzelnen Ebenen |
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Designregeln |
Grundlagen des Layouts |
Kurs I behandelt Fragen bis zum einfachen 4-Lagen-Multilayer. |
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Bauteileplazierung |
Rasterung, Montage und Befestigung, Abstände, Vorzugsrichtungen, Verteilung, etc. |
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Entflechtung |
Raster, Leiterbahnbreiten und -abstände, |
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Lötstopdruck |
Lackauswahl, Abstände und Toleranzen |
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Bestückungsdruck |
Symbole für Bauteile, Schriftgrößen, etc. |
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Abziehlack- und |
Druckvorgaben, Größen, Abstände etc. |
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Fertigungsunterlagen, Zertifikat |
Fertigungsunterlagen und Daten und Dokumentation |
Fertigungsunterlagen nach VDI 3709, Datenformate, Archivierung |
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Zertifikat |
Prüfung zum CID |
In den nachfolgenden Kursen II-IV werden diese Inhalte fortgeführt. Sie behandeln hochkomplexe Mehrlagenschaltungen, flexible Schaltungen, High-Speed-Design, Feinstleiterstrukturen, Design für hohe Beanspruchungen, uvm..
Gesamtheitlich bieten sich so umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die seit September 2002 mit einem für Deutschland qualitativ völlig neuen Niveau, der Zertifizierungsprüfungen zum FED-Designer abschließt. Die Zertifikate sind zwischenzeitlich der Nachweis für ein hohes, berufliches Qualifikationsniveau. Damit eröffnen sich insbesondere den Layoutern eine große Chance, die sich in mühseliger und ausdauernder Kleinarbeit autodidaktisch ein hohes Fachwissen erworben haben und nun auch an einem „amtlichen“ Nachweis interessiert sind.
Grundlagen der Kurse bilden die FED-Designrichtlinie FED-22-02, die einschlägigen IPC-Richtlinien, DIN-EN- und IEC-Normen sowie die ins Deutsche übersetzten Study Guides I und II des IPC.
Zusätzlichen angeboten werden Tagesseminare zu den Themen EMV-gerechtes Design, High-Speed-Design oder Thermo-Design.