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29.01.2013

Bericht und Vortragsfolien | Rheinmetall Air Defence AG

Das Regionalmeeting durfte bei der Fa. maxwave, Zürich, durchgeführt werden. Wir durften 6 Teil-nehmer begrüssen. Durch die kleinere Anzahl konnten wir statt eines Vortrages eine Art Workshop zelebrieren.

Wir bedanken uns beim Geschäftsführer, Herr Dr. Georg Klaus, für den idealen Schulungsraum in seiner Firma und für die Getränke


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Workshop: MES - Manufacturing Execution System
(Dipl.-Ing. Raphael Podgurski, abp Automationssysteme GmbH)

Herr Podgurski zeigt das Thema auf, wie in einer Prozesskette übergreifend der Nachweis wichti-ger Parameter 290113-02implementiert wird. Damit können Aussagen über die einzelnen Disziplinen gemacht werden, was für die heutigen Vorgaben von eminenter Bedeutung sind. Dies sind einerseits die Dokumentierung der einzelnen Operationen mit ihren entscheidenden Schritten und andererseits die Einhaltung relevanter Zuverlässigkeits- und Sicherheitsvorgaben.

In dieser Folie (aus dem Vortrag) erkennt man die Implementation dieses Systems. Der Träger der Software ist das MES-System. Dies beinhaltet die zeitnahe Nutzung der wesentlichen Produktionsgrößen:

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  • Überwachung
  • Steuerung
  • Optimierung
  • Dokumentation aller Prozessabläufe
  • Prozesstransparenz

Mit diesen Informationen werden einerseits das Materialhandling und alle prozessrelevanten Ab-läufe überwacht sowie Störfälle und unzulässige Prozessabweichungen zeitnah erkannt und ggf. verriegelt um Fehlerentstehungen sofort auszuschließen. In Welchen Prozessen das MES präsent ist, ist auf der folgenden Folie ersichtlich:

290113-04Materialmanagement:
Vorgaben, Beschaffung, Eingangsprüfungen, Konformität, Fehlermeldewesen, Korrekturen, Aus-schuss, Lieferantenbewertung, Kennzeichnungen (Datumcode, Strichcode, 2D-Code, Etiketten), Konfektionierungen, usw.

Fertigungsprozess:
Optimale Maschinennutzung bis hin zu geografischen Optimierungen
Fehlervermeidung, im weiteren Ablauf durch Erkennen von unvollständigen oder fehlerhaften Vor-arbeiten durch Prozessverriegelung. Auch der Rückverfolgung (Traceability) – was in Hinsicht der Produktehaftung substanziell ist – wird Rechnung getragen.

Insbesondere die Kennzeichnungen haben den Vorteil, dass in der Stufe des Fertigungsprozesses allfällige Reparaturen, Probleme, usw. rückverfolgbar sind und sich allenfalls ein systematischer Fehler herauskristallisieren kann. In der Nutzungsphase ist es sehr behilflich, wenn die ausgefalle-nen Komponenten, Baugruppen oder Teile eines gesamten Systems aufgrund bei seiner „Entste-hung“ die Aufzeichnungen bereits potenzielle Probleme aufzeigten. Auch können die Produkte eineindeutig lokalisiert werden, die unter Umständen präventiv ausgetauscht werden müssen.

Schlussbemerkung:
Mit dieser kleineren Teilnehmerzahl hat die Dynamik des Fragens und Antworten in Form eines Workshops für die Beteiligten optimal genutzt werden können.

Mit dem besten Dank an die Teilnehmer, Referent und Gastgeber wurde das Regionalmeeting geschlossen.


Quellen / Vorträge

MES-Systeme in der Praxis - Ein Standardelement für jede moderne Fertigung? (Dipl.-Ing. Raphael Podgurski, abp Automationssysteme GmbH)

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Christopher Reuss
Tel. +49 30 340 6030-57
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Leiter Regionalgruppen
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Klaus Dingler
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