Eine wichtige Voraussetzung für fehlerfreie und zuverlässige Baugruppen, Geräte und Systeme sind Leiterplatten entsprechender Beschaffenheit.
Entsprechende Anforderungen gibt die einheitliche, allgemein aktzeptierte Richtlinie IPC-A-600. Auf der Grundlage der deutschen Übersetzung dieser Richtlinie bietet der FED einen vom IPC zertifizierten Trainingskurs an. Der Kurs vermittelt Kenntnisse für die Prüfung von Leiterplatten, sowohl in der Ausgangsprüfung des Leiterplattenherstellers, als auch in der Eingangsprüfung des Baugruppenproduzenten. Wie im "Schwesterdokument" IPC-A-610 für Baugruppen enthält die IPC-A-600 ebenfalls viele Abbildungen und Tabellen auf der Grundlage der bekannten Kriterien "Anzustreben", "Zulässig" und "Fehler" in der Klassifizierung: Klasse 1 (allgemeine gewöhnliche Elektronikprodukte), Klasse 2 (zweckbestimmte Elektronikprodukte), Klasse 3 (elektronische Produkte mit hoher Zuverlässigkeit).
Abnahmekriterien:
- Anzustreben: (Zielwert/Target Conditions): repräsentiert den Idealzustand
- Zulässig:Abweichungen sind kosmetisch, zulässig, unkritisch. Funktion und Zuverlässigkeit sind nicht eingeschränkt.
- Fehler: Prozesseingriff notwendig. Funktion beeinträchtigt. Behandlung des Produkts muss mit dem Kunden abgestimmt werden (z. B. Reparatur, Verwendung trotz Abweichung, Verschrottung).
Die Lehrgangsteilnehmer/Innen lernen, die Vorgaben in Fertigung, Qualitätssicherung und Warenannahme erfolgreich anzuwenden und so beträchtliche Kosten sowie Fertigungszeit einzusparen.
Die CIS-Schulung vermittelt Kenntnisse für die Prüfung und Beurteilung von unbestückten Leiterplatten in der Ausgangsprüfung von Leiterplattenherstellern und in der Eingangsprüfung von Baugruppenherstellern. Die Teilnehmer legen eine schriftliche Prüfung ab, in Form von Ankreuz-Testen (Multiple Choice), die vor Ort sofort ausgewertet werden.



Zulassungsnr. 468368

Antje Brandt
Sandra Köckeritz